Satzung

 

Präambel

 

Auf der Mitgliederversammlung des TFS am 15.05.2019 wurde folgende Satzungsänderung beschlossen. Dazu folgender Hinweis: In der Satzung wurde aus Gründen der Lesbarkeit auf eine geschlechtsneutrale Formulierung verzichtet. Es sind jedoch immer beide Geschlechter im Sinne der Gleichbehandlung angesprochen.

 

§1 Name und Sitz

 

(1) Der Verein führt den Namen Trägerverein Flensburger Stadion e. V. (TFS).

(2) Sitz des Vereins ist Flensburg.

(3) Der Verein ist am 07.07.2006 unter 2 VR 2060 in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Flensburg eingetragen worden.

 

§ 2 Vereinszweck

 

Der Verein verfolgt den Zweck, das Flensburger Stadion für alle Sporttreibenden und für die Allgemeinheit zur Förderung des Sportes und der Gesunderhaltung in einem betriebsfähigen Zustand zu erhalten sowie eine sportstättengerechte Weiterentwicklung sicherzustellen.

Dies geschieht insbesondere durch
 

  • Unterhaltung und Pflege der Sport- und Grünanlagen, der Gebäude und der gesamten Liegenschaft

  • logistische Betreuung des Sportbetriebes und Organisation der Vergabe der Anlagen

  • dauerhafte Sicherung der Einrichtung durch notwendige Bauunterhaltungsmaßnahmen

  • Ausübung des Hausrechtes.

Hierbei sind die Belange der dem TFS angehörenden ordentlichen Mitglieder/Vereine vorrangig vor anderen Nutzern zu berücksichtigen.

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf kein Mitglied durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Bei Ausscheiden eines Mitglieds aus dem Verein erfolgt keine Rückerstattung etwaiger eingebrachter Vermögenswerte.

 

§ 3 Geschäftsjahr

Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 4 Mitgliedschaft

(1) Der Verein hat ordentliche und fördernde Mitglieder.

(2) Ordentliche Mitglieder können nur juristische Personen des privaten oder öffentlichen Rechts werden, die einen Antrag stellen, über den die Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder entscheidet.

(3) Förderndes Mitglied kann jede natürliche und juristische Person des privaten und öffentli- chen Rechts werden. Über den Antrag entscheidet der Vorstand.

Sie haben kein Stimmrecht in der Mitgliederversammlung.

(4) Die Mitgliedschaft endet

a) durch schriftliche Austrittserklärung, gerichtet an den geschäftsführenden Vorstand.

Der Austritt kann nur zum Ende eines Kalendervierteljahres unter Beachtung einer Kündigungsfrist von einem Monat erfolgen,

b) durch Ausschluss aus dem Verein

c) bei juristischen Personen durch Verlust der Rechtspersönlichkeit; bei natürlichen

Personen mit dem Tode

(5) Der Ausschluss kann erfolgen

- wenn sich ein Mitglied in erheblichem Maße eines vereinsschädigenden Verhaltens schuldig gemacht hat.

- wenn das Mitglied mit seinen Mitgliedsbeiträgen länger als drei Monate im Verzug ist und trotz Mahnung den Rückstand nicht innerhalb von zwei Wochen voll entrichtet hat.

Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand nach Anhörung des Betroffenen.

Gegen die Entscheidung des Vorstandes ist innerhalb einer Frist von einem Monat Beschwerde zulässig, über die die nächste Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder endgültig entscheidet. Das ausgeschlossene Mitglied hat dabei kein Stimmrecht.

 

§ 5 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:

a) die Mitgliederversammlung,

b) der Vorstand.

 

§ 6 Mitgliederversammlung

 

(1) Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Sie setzt sich aus den stimmberechtigten Vertretern der ordentlichen Mitglieder, und den fördernden Mitgliedern zusammen.

Die ordentliche Mitgliederversammlung findet im ersten Quartal eines jeden Jahres statt.

Die Interessen der ordentlichen Mitglieder werden in der Mitgliederversammlung vom 1. Vorsitzenden des jeweiligen Mitgliedsvereines oder durch einen autorisierten Vertreter seines Vereines wahrgenommen.

(2) Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich mit Bekanntgabe der Tagesordnung und der Anträge unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen.

(3) Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden und bei Verhinderung von einem der Stellvertreter geleitet. Bei Bedarf kann ein Sitzungsleiter mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder gewählt werden.

(4) Über Anträge kann nur abgestimmt werden, wenn diese spätestens 14 Tage vor dem Termin der Mitgliederversammlung schriftlich beim Vorstand eingereicht wurden. Die eingereichten Anträge sind dann allen Mitgliedern unverzüglich zur Kenntnis zu bringen.

(5) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet statt, wenn das Interesse des Vereins dies erfordert oder wenn ein Viertel der Mitglieder dies unter Angabe von Gründen beim Vorstand beantragt. Dem Antrag ist innerhalb von 4 Wochen zu entsprechen und eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen. Die außerordentliche Mitgliederversammlung hat die gleichen Rechte und unterliegt den gleichen Bestimmungen wie die ordentliche Mitgliederversammlung.

Es können jedoch nur die in der Tagesordnung aufgeführten Punkte behandelt werden.

(6) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.

(7) Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der erschienenen Mitglieder gefasst. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.

Bei Satzungsänderungen ist eine Mehrheit von zwei Dritteln und bei Auflösung des Vereins eine Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden Mitglieder erforderlich.

(8) In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied Rederecht. Stimmberechtigt sind nur die ordentlichen Mitglieder.

Jedes ordentliche Mitglied hat 2 Grundstimmen. Die ordentlichen Mitglieder erhalten folgende Zusatzstimmen (maßgeblich: die Anzahl der Mitglieder der Sparte(n), die im Stadion Sport treiben gemäß LSV-Statistik jeweils zum letzten Jahresende):

>für 101 bis 200 Mitglieder eine Zusatzstimme

>ab 201 bis 300 Mitglieder eine weitere Zusatzstimme

>ab 301 bis 500 Mitglieder eine weitere Zusatzstimme

>über 500 Mitglieder eine weitere Zusatzstimme

(9) Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:

a) Entgegennahme des Jahresberichtes

b) Entgegennahme des Kassenberichts, des Kassenprüfungsberichtes und Entlastung des für die Finanzen zuständigen Vorstandsmitgliedes

c) Entlastung des übrigen Vorstandes

d) Wahl des Vorstandes

e) Wahl der Kassenprüfer

f) Genehmigung des Haushaltsplanes für das laufende Geschäftsjahr

g) Festsetzung der Höhe, Art und Fälligkeit der Mitgliedsbeiträge

h) Entscheidung bei Anträgen von Mitgliedern, die durch Vorstandsbeschluss ausgeschlossen werden sollen,

i) Beschlussfassung über Anträge, Satzungsänderungen und Vereinsauflösung

j) Erteilung von Ermächtigungen zum Abschluss von Anstellungsverträgen und Festsetzung der Vergütung von Vorstandsmitgliedern

(10) Die Beschlüsse sind in einem Protokoll festzuhalten, das von dem Protokollführer und dem Versammlungsleiter zu unterzeichnen ist.

(11) Der Protokollentwurf zur Mitgliederversammlung ist den Vorständen der Mitgliedsvereine spätestens 4 Wochen nach der Versammlung zur Mitprüfung vorzulegen. Wenn innerhalb von 14 Tagen keine Einwände erhoben werden, gilt die Zustimmung zum Protokoll als erteilt und es kann finalisiert werden.
 

§ 7 Vorstand

(1) Der Vorstand des Vereins besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 1. Stellvertreter, dem 2. Stellvertreter und maximal 2 Beisitzern.

Frei werdende Posten werden wieder besetzt.

Diese werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren mit einfacher Mehrheit gewählt.

Die Wahl des 1. Vorsitzenden und des 2. Stellvertreters erfolgen in den ungeraden, die Wahl des 1. Stellvertreters und der Beisitzer in den geraden Kalenderjahren.

Die jeweils amtierenden Vorstandsmitglieder bleiben nach Ablauf ihrer Amtszeit im Amt, bis der Nachfolger gewählt ist. In jedem Fall endet die Amtszeit eines Vorstandsmitgliedes mit der Niederlegung des Amtes.

Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, so kann das freigewordene Amt bis zur Neuwahl kommissarisch durch Beschluss des Gesamtvorstands besetzt werden. Das Gleiche gilt, wenn ein Vorstandsamt durch die Mitgliederversammlung nicht besetzt werden kann.

Der Zeitraum der kommissarischen Besetzung endet spätestens mit der turnusmäßigen Wahl des Vorstandspostens und kann auch vorher durch Beschluss des Gesamtvorstands mit einer 2/3 Mehrheit beendet werden.

Die Vorstandsmitglieder erhalten für ihre Tätigkeit eine Vergütung. Die Höhe der Vergütung wird durch die Mitgliederversammlung festgelegt.

Der geschäftsführende Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus dem 1. Vorsitzenden, zusammen mit dem 1. Stellvertreter und dem 2. Stellvertreter.

Die Mitgliederversammlung kann beschließen, dass der Vorstand ermächtigt wird, Anstellungsverträge mit einzelnen Vorstandsmitgliedern abzuschließen, zu ändern und zu beendigen. Die Mitgliederversammlung hat für jeden einzelnen Fall der Ermächtigung die wesentlichen Eckpunkte des Anstellungsvertrags, wie Laufzeit, Höhe der Vergütung, Art und Umfang der Tätigkeit, festzulegen. Die Konkretisierung des Vertragstextes kann durch die ermächtigten Vorstandsmitglieder erfolgen. Das Selbstkontrahierungsverbot ist zu beachten.

Anstellungsverträge sind schriftlich abzuschließen.

(2) Der jeweilige Vorsitzende des für Sport zuständigen Ausschusses bei der Stadt Flensburg ist beratendes Mitglied des Vorstandes.

(3) Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Vorstandsmitglieder des geschäftsführenden Vorstandes vertreten. Bei Entscheidungen bis zu einer Wertgrenze von 5.000 € ist ein Vorstandsmitglied allein vertretungsbefugt.

(4) Der Vorstand kann durch Beschluss als besonderen Vertreter gemäß § 30 BGB einen haupt- amtlichen Geschäftsführer bestellen, der die laufenden Geschäfte des Vereins führt und Vorgesetzter der Arbeitnehmer ist. Er ist dem Vorstand gegenüber voll verantwortlich.

Der Geschäftsführer kann aus der Mitte der Vorstandsmitglieder bestellt werden, dies sollte aber nur befristet für Projekte/besondere Aufgaben geschehen.

Der Aufwand wird vergütet, die Höhe bestimmt der Vorstand. Wird ein Vorstandsmitglied Geschäftsführer entscheidet die Mitgliederversammlung über die Vergütung.

Der Vorstand legt eine Geschäftsordnung für sich selbst und für einen Geschäftsführer fest.

Entscheidungen in Vorstandssitzungen werden mit einfacher Mehrheit getroffen, bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Sitzungsleiters.

(5) Über die Sitzungen des Vorstandes wird ein Protokoll geführt, das auf der folgenden Sitzung genehmigt werden muss. Die Protokolle des geschäftsführenden Vorstandes sind vertraulich.

 

§ 8 Kassenprüfer

 

Die Kassenprüfer haben die laufende Kassenführung und den Jahresabschluss zu prüfen. Sie sind berechtigt, unangemeldet Kassenprüfungen vorzunehmen.

Über das Ergebnis der Prüfungen ist dem Vorstand und der Mitgliederversammlung zu berichten. Ein Antrag auf Entlastung des für Finanzen zuständigen Vorstandsmitgliedes wird von den Kassenprüfern gestellt.

Die Kassenprüfer werden für 2 Jahre gewählt. In jedem Jahr scheidet je ein Kassenprüfer aus. Einmalige Wiederwahl ist jeweils zulässig.

 

§ 9 Mitgliedsbeiträge

 

Die Mitgliedsbeiträge sind Halbjahresbeiträge. Sie sind jeweils am 01.01. und 01.07. eines jeden Jahres im Voraus fällig. Über die Höhe der Mitgliedsbeiträge entscheidet die Mitgliederversammlung.

 

§ 10 Auflösung des Vereins und Anfall des Vereinsvermögens

 

Über die Auflösung des Vereins entscheidet die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von ¾ der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder.

Bei Auflösung und Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vereinsvermögen an die Stadt Flensburg, die es unmittelbar und ausschließlich zur Förderung gemeinnütziger Zwecke für den Jugendsport zu verwenden hat.

Diese Satzung tritt mit der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

Flensburg, den 15.05.2019

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